CBD bei Hautproblemen wirksam?

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Cannabis CBD
Cannabis CBD

Cannabidiol (CBD) ist eine von mittlerweile über 104 bekannten Cannabinoiden, die bisher in der Hanfpflanze entdeckt worden sind. Insbesondere dem Wirkstoff CBD wird dabei eine besondere Wirkung zugeschrieben, die aufgrund der aktuellen Forschungslage noch nicht bestätigt werden können.

Anders als THC wirkt CBD aber nicht psychoaktiv. Bei der Einnahme von CBD Kapseln oder CBD Öl wirst du also nicht „high“ und damit ist CBD keine — illegale — Droge.

Gibt es gesundheitliche Vorteile?

Bei der Extraktion des Wirkstoffs existieren mehrere Anwendungsverfahren. Am wohl beliebtesten ist die Extraktion des Wirkstoffs über Alkohol. Hierbei werden die Blüten aufgekocht und in Kombination mit einem Trägeröl wird der Wirkstoff extrahiert. Qualitätsprodukte setzen dabei vermehrt auf Hanfsamenöl, wogegen preiswerte Produkte Olivenöl nutzen.

Produkte mit Hanfsamenöl sind immer vorzuziehen, da es sich somit um ein Vollspektrum-Produkt handelt. Hierin finden sich weitere Cannabidiole, wie zum Beispiel CBC. Dieses Cannabinoid tritt am dritthäufigsten in der Pflanze auf und wirkt scheinbar antibakteriell und ebenfalls beruhigend. CBG wird bei Verspannungen oder Hautproblemen angewendet, allerdings ist dieser Cannabinoid sehr selten, da dieser Stoff nur in der Wachstumsphase entsteht und sich danach wieder abbaut.

In Deutschland gilt CBD nicht als Medizin, sondern als Nahrungsergänzungsmittel und somit kannst du diese Produkte rezeptfrei erhalten. Behauptet hat sich der Wirkstoff bereits als schmerzstillend und entzündungshemmend.

Cannabis wurde auch aufgrund der Prohibition im letzten Jahrhundert kaum erforscht, weswegen Forscher immer wieder neue Anwendungsbereiche und Wirkweisen entdecken. Studien haben hinweise darauf offenbart, dass Cannabinoide selbst Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto behandeln kann, aber die Faktenlage ist entsprechend dünn. Es bedarf hier weitere Forschungen.

Wie wirkt CBD im Körper?

Bereits 2700 v. Chr. wurde Cannabis zur Schmerzlinderung in der chinesischen Medizin eingesetzt. Kaiser Shen hatte dies konsumiert, weil er Cannabis für eine Heilpflanze gehalten hat. Jedoch wurde bereits 2900 v. Chr. zur Volksmedizin in China, dessen Anwendung nicht beschränkt war. Häufig wurde die Pflanze gegen Schmerzen angewendet.

Dass die Wirkung über die körpereigenen Rezeptoren ausgelöst wird, wurde erst im Jahr 1987 nachgewiesen. Damals hatte der Professor Allyn Howlett erklärt, dass sich im Körper Rezeptoren befinden, die auch auf Cannabinoide reagieren. Die CB1-Rezeptoren befinden sich im Nervensystem des Darms und im zentralen Nervensystem. Dagegen sind die CB2-Rezeptoren im Abwehrsystem.

Aufgrund dieser Rezeptoren hat unter anderem CBD auch den großen Einfluss darauf, ob Schmerzen wahrgenommen werden oder ob Ängste entstehen. Das Herz, der Verdauungstrakt, die Haut und die Keimdrüsen haben wohl CB1- als auch CB2-Rezeptoren.

Die Nebenwirkungen von herkömmlichen Medikamenten sind zahlreich. Zusätzlich gibt es den Nachteil, dass bei wiederholter Einnahme eine Abhängigkeit entstehen kann.

Zusätzlich gibt es bei Beruhigungsmittel nunmal den Nachteil, dass diese Medikamente abhängig machen können. Studien wie aus der Vanderbilt-University aus dem Jahr 2014 haben gezeigt, dass CBD eben auch bei Angststörungen und Depressionen erfolgreich eingesetzt werden kann. Betroffene sehen CBD zunehmend als Alternative zu Medikamenten.

Behandlung am Körper

Du hattest sicherlich auch mal Hautprobleme, die aufwendig und vor allem auch kostenintensiv behandelt werden mussten. Etwa neun Prozent der Weltbevölkerung leidet an Akne und gehört damit zu den häufigsten Hauterkrankungen.

Akne entsteht zum Beispiel durch Bakterien, genetische Veranlagung oder durch Talgüberproduktion. Hierbei kannst du CBD ebenfalls anwenden, denn CBD wirkt entzündungshemmend und normalisiert die Talgproduktion. Hierfür gibt es CBD Cremes.

Welche Nebenwirkungen hat CBD?

Es könnte passieren, dass es zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder zu Kopfschmerzen kommt. Insgesamt sind Nebenwirkungen durch CBD aber sehr selten.

Es kann auch sein, dass du euphorisch und Energieladen bist, statt eine Müdigkeit zu empfinden. Wobei diese Nebenwirkung auch als Vorteil genutzt werden kann. So gelingt dir zumindest ein erholsamer schlaf.

Zudem kann CBD Medikamente verstärken, weshalb womöglich die Medikamentendosis angepasst werden muss. Außerdem besteht das Risiko einer Wechselwirkung mit anderen Medikamenten.

CBD solltest du ausprobieren

In vielen Untersuchungen wurde bereits festgestellt, dass CBD wertvolle positive Eigenschaften auf unseren Körper hat. Es kam bereits zu erfolgreichen Behandlungen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depression, Angststörungen, Schmerzen, Entzündungen und Akne. 

CBD könnte auch für Krebspatienten von großer Bedeutung sein. Symptome wie Übelkeit, die durch die Chemotherapie entstehen könnten, werden durch das CBD verhindert. 

Abschließend ist zu sagen, dass CBD noch relativ unerforscht ist. Ein Grund dafür ist die Prohibition der Weltpolitik im letzten Jahrhundert. Es bleibt spannend, welche neuen Entdeckungen in der Zukunft zutage gebracht werden.

Außerdem ist CBD vielleicht schon jetzt eine gute Alternative zu herkömmlichen Medikamenten. Keinesfalls sollte eigenständig ein Medikament abgesetzt werden, dies sollte nur nach Absprache Arztes erfolgen.

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Über Martina Schönfeld 6 Artikel
Ich besitze ein eigenes Tattoo-Studio und schreibe hier hobbymäßig die Beiträge. Mein erstes Tattoo hatte ich direkt an meinem 18. Geburtstag stechen lassen.

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